B.I.B

BIB_by_JanoschAbel

Pic Janosch Abel

Das Licht des Lebens erblickte Buskapé (Jérémie), im Oktober 1989 in Bern. Durch die allgegenwärtige Musik in seinem Elternhaus, unter anderem mit Soukous, Pop und Rumba wurde die Kreativität Buskapés schon in den frühsten Jahren regelmässig gefördert. Durch die Einflüsse von Bruder und Schwester entdeckt der Junge Jeremie schnell seine Vorliebe für Rap und HipHop. Von nun an hatte der Junge aus der Vorstadt nur noch einen Wunsch: Teil des urbanen Movement zu sein. Die ersten Schritte wagt Buskapé bereits im Jahre 2001 wo erste Texte entstehen welche anfangs jedoch nur auf Hochdeutsch wiedergegeben wurden. Später gründete sich eine Crew welches sich später jedoch wieder trennt. Auch sprachlich wurde nun das ganze neu in Schweizerdeutsch angegangen. 2004 Kommt Buskapé erstmals mit Black Ivory in Berührung. Diesen lernt er über das Basketball spielen kennen.

Black Ivory (Kevin) der 1990 in Thun geboren wurde, war schon immer begeistert von Musik und deren Energie. In seinem Elternhaus bekam man schon in jungen Jahren Showeinlagen zu sehen in denen er die Shampoo-Flasche als Mikrofon benutzte und schon damals erste Gesänge und Raps von sich hören liess. 2002 begann er eigene Texte zu schreiben. Zuerst nur für sich als eine Art Tagebuch und Problem-Entsorgungs-Therapie, später mit einer Crew aus Thun die sich aber wieder auflöste.

Durch einen Mitspieler wurden beide auf einander aufmerksam. Man zeigte sich gegenseitig Tracks und ging ab diesem Zeitpunkt unregelmässig ins Studio bei Black Ivory in Thun. Nach und nach entwickelte sich eine sehr gute Freundschaft in der man sich auch oft neben der Musik trifft. Nach der Veröffentlichung von drei Mixtapes des Rap- Konglomerates aus Bern namens „Ds Quartier“ in denen Buskapé jeweils mitgewirkt hatte, entschieden die zwei Jungs von nun an gemeinsame Sache zu machen. In Zusammenarbeit mit Yves Cavalié, ein enger Freund von Buskapé seit 2001, konnte ein sehr starker Producer und DJ mit ins Boot geholt werden. Yves liefert dabei die Beats und unterstützt die beiden MC’s live als DJ. Somit waren die ersten Weichen gestellt und „B.I.B“ (Baby) geboren. Schon kurze Zeit später folgte die erste Veröffentlichung namens „Mau luegä“.

Die Musik welche B.I.B produziert, ist sympathisch und bodenständig. In den Texten und Klängen wird möglichst versucht sich selber zu sein und den ganzen Charme der ein echter „Bärner Giu“ mit sich bringt authentisch rüber zu bringen. Die zwei Jungs schaffen es so immer wieder andere zu verblüffen und bestechen mit einem unverkennbaren Sound. Dieser brennt wie Zunder in einer tropischen Sommernacht. Buskapé und Black Ivory sind zwei abgebrühte Jungs mit diversen Ecken und Kanten gepaart mit exakt der richtigen Menge an Überheblichkeit welche ihre Musik als Produkt vervollständigt.

Den Jungs geht es nicht um diverse Schemen innerhalb der Szene sonder um die Essenz von Rap. In Ihrer Musik findet man keine Zielgruppen ausgerichtete Tracks.. Die beiden haben nie nach einer Zielgruppe gesucht, sondern immer nur nach diesem Gänsehautgefühl, welches sie bekamen als sie zum ersten Mal Biggie/Pac gehört hatten. Es soll dieser Moment sein, in dem der Beat, die Stimme und die Wortgewalt eine magische Symbiose bildet und alle Gesetze der Schwerkraft für vier Minuten einfach ausschaltet. Ein klassisches Rap-Duo, Zwei ebenbürtige Mc’s mit ähnlicher Stoßrichtung und leichten, aber entscheiden stilistischen Unterschieden, wie UGK, Samy Deluxe und Afrob, Redman und Method Man auf dem Zenit ihrer Kreativität.

Download: Mau luegä
Download: Mau witer luegä